Das kavernöse Angiom ist ein gutartiger Tumor, der durch eine abnormale Ansammlung von Blutgefäßen im Gehirn oder Rückenmark und selten in anderen Teilen des Körpers gebildet wird.
Kavernöse Angiome werden durch kleine bluthaltige Blasen gebildet, die mittels MRI diagnostiziert werden können.
Kavernöse Angiome sind normalerweise erblich bedingt, und in diesen Fällen ist mehr als ein Angiom normal. Es kann sich jedoch nach der Geburt, isoliert oder mit einem venösen Angiom entwickeln.
Kavernöse Angiome können gefährlich sein, da sie, wenn sie groß sind, Regionen des Gehirns komprimieren und Symptome wie z. B. Gleichgewichts- und Sehprobleme oder Krämpfe verursachen können. Darüber hinaus können kavernöse Angiome bluten, was zu Lähmungen, neurologischen Folgeschäden oder sogar zum Tod führen kann, insbesondere wenn sie sich im Hirnstamm befinden, der für lebenswichtige Funktionen wie beispielsweise Atmung oder Herzschlag verantwortlich ist.
Symptome eines kavernösen Angioms
Die Symptome des kavernösen Angioms variieren je nach Standort, können jedoch Folgendes umfassen:
- Kopfschmerzen;
- Krämpfe
- Schwäche oder Taubheit auf einer Körperseite;
- Probleme mit dem Sehen, Hören oder Gleichgewicht;
- Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeit oder Auswendiglernen.
Kavernöses Angiom wird normalerweise nur dann diagnostiziert, wenn es Symptome verursacht, wie z. B. die Magnetresonanztomographie (MRT).
Behandlung des kavernösen Angioms
Die Behandlung eines kavernösen Angioms ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn Symptome auftreten. Auf diese Weise kann der Neurologe Medikamente gegen Anfälle oder Analgetika verschreiben, um Anfälle zu reduzieren bzw. Kopfschmerzen zu behandeln.
Eine Operation zur Entfernung des kavernösen Angioms ist auch eine Form der Behandlung, sie wird jedoch nur durchgeführt, wenn die Anfälle nicht mit den Mitteln beseitigt werden, das kavernöse Angiom blutet oder im Laufe der Zeit an Größe zunimmt.